AQUA Mühle Vorarlberg lädt auch heuer wieder rund 150 Gäste aus der Soziallandschaft, aus Wirtschaft, Politik und Bildung Vorarlbergs zum AQUA Forum 2026, der jährlichen Fachtagung von AQUA Mühle Vorarlberg, ein. Die Veranstaltung findet im Adalbert-Welte-Saal in Frastanz statt und bringt zentrale Akteur:innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammen.
Die Bedarfe im Sozialbereich haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Gleichzeitig geraten die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen von Sozialunternehmen zunehmend unter Druck. Diese Entwicklungen führen zu neuen Spannungsfeldern und Konflikten in der Sozialen Arbeit: Zwischen Anspruch und Realität, zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und begrenzten Ressourcen.
Unter dem diesjährigen Titel „HALTung zeigen. Zwischen Krise und Kraft“ widmet sich das AQUA Forum genau diesen Herausforderungen und schafft Raum für Austausch, neue Perspektiven und gemeinsame Lösungsansätze.
Auftakt mit Barbara Blaha
Am 24. April 2026 startet die Fachtagung mit einem inspirierenden Auftakt und einem Impulsvortrag von Barbara Blaha. Sie zählt zu den prägendsten Stimmen für soziale Gerechtigkeit und progressive Wirtschaftspolitik im deutschsprachigen Raum. Als Autorin, Thinktank-Leiterin und gefragte Speakerin versteht sie es, ökonomische Machtverhältnisse verständlich und pointiert zu erklären. Ihr Fokus liegt darauf, soziale Ungleichheit sichtbar zu machen, politische Narrative zu hinterfragen und jene Stimmen zu stärken, die sonst oft ungehört bleiben.
Vielstimmiges Podiumsgespräch
Ein zentraler Programmpunkt ist das Podiumsgespräch, bei dem unterschiedliche Perspektiven aus Praxis, Politik, Wirtschaft und Betroffenenvertretung aufeinandertreffen. Es diskutieren:
- Barbara Blaha | Momentum Institut, Wirtschaftswissenschaftlerin
- Bernhard Heinzle | Präsident der Arbeiterkammer Vorarlberg
- Elmar Hartmann | Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg
- Katharina-Anna Huber | Peerberaterin bei AQUA Mühle Vorarlberg
- Walter Gohm | Bürgermeister Frastanz und Präsident des Gemeindeverbands Vorarlberg
Die Zusammensetzung des Podiums macht das Spannungsfeld sichtbar, in dem sich zentrale Fragen an die soziale Arbeit heute stellen. Und es lädt dazu ein, gemeinsam neue Perspektiven zu entdecken.
Moderatorin Martina Eisendle führt souverän und mit Gespür für Dialog durch den Vormittag und schafft dabei den Rahmen für einen offenen, differenzierten Austausch zwischen den unterschiedlichen Perspektiven.
Weitere Informationen zum Programm sowie die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.




