Frastanz, Schruns. Im Rahmen des Förderprogramms „Kulturerbe Digital“ des Bundesministeriums für Wohnen, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) haben die Montafoner Museen einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung ihrer Bestände gesetzt: Das Sozialunternehmen AQUA Mühle Vorarlberg digitalisierte rund 215.000 Dokumente des Zurkirchen-Archivs. Diese stehen in Kürze über die bundesweite Online-Plattform „Kulturpool“ zur Recherche bereit.
Die Abteilung Digitalisierung & Mikroverfilmung von AQUA Mühle Vorarlberg übernahm die aufwendige Arbeit der Digitalisierung von Frühjahr 2024 bis Oktober 2025. Unter der Leitung von Andreas Glass digitalisierten die Mitarbeitenden die umfangreichen Bestände zeitgerecht und professionell: Ein Erfolg, auf den das Team von AQUA Mühle besonders stolz ist, handelt es sich doch um eines der größten Projekte der letzten Jahre.
Auch Christoph Walser, kulturwissenschaftlicher Bereichsleiter und Direktor der Montafoner Museen, zeigte sich erleichtert, dass dieses Mammutprojekt so zeitnah umgesetzt werden konnte: „Ohne externe Hilfe wäre es uns innerhalb der Frist nicht möglich gewesen.“
Seit seiner Neueröffnung im Jahr 2001 bildet das Montafon Archiv, mit Josef Zurkirchen als Kernfigur, die zentrale Sammlung regionaler Geschichte. Beginnend mit Zeitungsausschnitten, Fremdenführern und privaten Sammlungen legte er den Grundstein für die umfassende Dokumentation der Region.
Ziele der Digitalisierung
- Sicherung der Bestände für die Zukunft
- Wiederauffindbarkeit durch digitale Suchfunktionen und präzise Verschlagwortung
Mit der Digitalisierung durch die Abteilung Digitalisierung & Mikroverfilmung von AQUA Mühle wird das Montafon Josef-Zurkirchen-Archiv nicht nur nachhaltig und langfristig gesichert, sondern zugleich der breiten Öffentlichkeit, Forschung und Bildung besser zugänglich gemacht. Die historischen Bestände können nun bequem online recherchiert und durchsucht werden. Damit wird das Archiv sichtbarer, eröffnet neue Forschungsimpulse und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Verbreitung des kulturellen Erbes der Region.
Bildquelle: Nicole Tschannett







